Zeit und Selbstmanagement | Harms & Haben

Zeit und Selbstmanagement

"Die Zeit, sie eilt im Sauseschritt und wir, wir eilen alle mit", formulierte schon Wilhelm Busch vor mehr als einhundert Jahren. Damit beschrieb er ein Phänomen, das man als eine Art von Zeitnotstand bezeichnen könnte und dem wir heute häufig vergeblich versuchen zu entkommen, indem wir möglichst viel in der zur Verfügung stehenden Zeit erledigen. Wir erliegen dem Glauben, Zeit ließe sich sparen und gehen dabei davon aus, dass Zeit uns unbegrenzt zur Verfügung steht. In der Folge geraten wir unter Druck, wenn wir irgendwann nicht mehr alles unterbringen können, was sich an Aufgaben und Bedürfnissen angesammelt hat. Erst dann fangen wir an, uns über Zeit Gedanken zu machen, oft in dem Sinne: "Wie kann ich alles, was ich machen "muss" in der mir zur Verfügung stehenden Zeit schaffen?" Die Folge ist, wir fühlen uns fremdbestimmt und geraten an den Rand körperlicher und geistiger Erschöpfung. Selbstbestimmung scheint nur für Andere, vom Glück begünstigte Menschen, da zu sein. Dabei ist selbstbestimmt empfundene Zeit die Voraussetzung dafür, eine Balance zwischen den Anforderungen einerseits und unseren Bedürfnissen andererseits herzustellen. Die "Zeit" ist immer gleich geblieben, ein Tag dauert heute genau so lang (oder kurz) wie zu den Zeiten Wilhelm Buschs. Wir sind es, die sich anders in ihr orientieren und wir müssen lernen, unserer Orientierung eine selbstbestimmte Richtung zu geben.

 

Seminar

Veranstaltungsthema:

Durchgeführt von: 
Beschreibung der Veranstaltung: 

Häufig haben wir den Eindruck, dass uns die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. Planungen werden über den Haufengeworfen und "Chaosmanagement" ist angesagt. Dieses Wochenende möchte Sie anregen, souverän(er) mit Ihrer Zeit umzugehen und Zeitmanagementinstrumente als Hilfsmittel zu nutzen.

Termine bitte erfragen      

Termine nach Vereinbarung
Beschreibung der Veranstaltung: 

„Natürlich ist die Simulation, diese Grundhaltung, ständig eigentlich keine Zeit zu haben, ein durch und durch unzumutbarer Zustand, für einen selbst und auch für alle um einen herum, die das Gerede von irgendwelchen Eigentlichs nicht mehr hören wollen. Auf nichts lässt man sich wirklich ein, für nichts nimmt man sich wirklich Zeit, beim Verzetteln denkt man an den Schreibtisch und am Schreibtisch ans Verzetteln, sodass man es schafft, weder zu arbeiten noch nicht zu arbeiten.“ aus der TAZ Berlin, 4./5. 11. 2006, Tilman Rammstedt

Beschreibung der Publikation: 

Fallstricke in der Seminararbeit

von Gabriele Haben

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