In eigener Sache | Harms & Haben

In eigener Sache

Selbstmanagement in Mobbingprozessen

Publikationsthema:

Buchumschlag In eigener Sache
Erscheinungsjahr: 
2002
ISBN: 
3-92823-91-8
Beschreibung der Publikation: 

Frauen in einer Mobbing-Krise gehen unterschiedliche Wege. Einige entscheiden sich fürs "Durchhalten", andere nutzen den Einschnitt für einen Neuanfang - beispielsweise indem sie die Situation am Arbeitsplatz verändern, die Stelle wechseln oder sich beruflich völlig neu orientieren. Das erfolgreiche Autorinnen-Duo Haben & Harms-Böttcher liefert mit diesem Selbsthilfe-Buch Unterstützung für Frauen, die schon dabei sind, das "Mobbing-Hamsterrad" zu verlassen. In Fallbeispielen, anhand derer die Autorinnen vier verschiedene "Krisen-Typen" vorstellen, wird deutlich, was manche Frauen veranlasst, sich bewusst auf Veränderung einzulassen, wie dieser Prozess verläuft, und welche Ressourcen Frauen dafür mobilisieren. Wichtige Faktoren sind dabei Überzeugungen, Wahrnhemung, Konfliktverhalten und Ziele. Theoretische Hintergrundinformationen und praktische Übungen runden diesen kompakten und übersichtlichen Ratgeber ab.

Was schrieben die Anderen: 

Gute Ergänzung zu "Das Hamsterrad".

ekz-Informationsdienst

Ich habe beide Bücher von Ihnen gelesen, unter einigen anderen Büchern zum Thema "Mobbing", aber sowohl das "Hamsterrad" als auch "In eigener Sache" sind das Beste, was mir in die Hände gekommen ist! Ich habe mich in diesen Büchern sehr gut wiederfinden können und Ihre Lösungsansätze sind sehr hilfreich. (...) Ich merke, wie nah Sie dem Thema sind und das tut wirklich gut. Ich werde Ihre Bücher anderen Betroffenen und auch meiner Therapeutin empfehlen.

Eine Leserin

Der Titel des leichtverständlichen und sehr brauchbaren Buches "In eigener Sache" ist zugleich Programm: Frauen werden ermutigt, nicht die Bedürfnisse anderer vorrangig zu erfüllen, sondern auf sich selbst zu achten, entsprechende körperliche wie psychische Alarmsignale rechtzeitig wahrzunehmen und die entsprechenden Konsequenzen für sich selbst zu ziehen.

Gudrun Hauer/Frauenzimmer, Die feministische Buchhandlung

Das Überraschende an diesem durchweg klar und konstruktiv geschriebenen Buch ist, dass sich die Erkenntnisse auf jegliche Konfliktsituation übertragen lassen (können). Insofern haben die Autorinnen allgemeingültige Einschränkungen und Möglichkeiten ihrer Überwindung hin zu (mehr) Selbstbestimmung gefunden.

Monika Knorr, Autorin, Hamburg

Zielgruppen des Buches sind sowohl Betroffene, die ermutigt werden, das Heft in die Hand zu nehmen, wie auch Beraterinnen, Personalvertretungen u.ä., die mehr Kompetenz wollen, um ihrer Unterstützungsfunktion besser gerecht zu werden. So gesehen ist das Buch auch für Freundinnen und Kolleginnen hilfreich, denn wie auch in einem Fallbeispiel vorexerziert, können die Reaktionen des Umfeldes für Betroffene sowohl ressourcenfördernd als auch stressverstärkend sein. (.. .) Das die Darstellung beiden Zielgruppen gerecht wird, finde ich besonders gelungen. Daneben gefällt mir die Frauen benennende Sprache. (...) Insgesamt spricht aus dem Buch ein großer Erfahrungsschatz der Autorinnen, und die philosopischen Einwürfe (...) sowie Interview-Ausschnitte mit Betroffenen machen das Buch zu mehr als einer Fallsammlung. Ich kann allen mit der Thematik Konfrontierten dieses Buch wärmstens empfehlen.

Sabine Kamp, Dipl.-Päd., Mediatorin, Berlin

Die Autorinnen begehen auch nicht den Fehler, diese Beispiele als alleingültige Verhaltensmöglichkeiten zu präsentieren, sondern betonen, dass die individuelle Situation jeder einzelnen Betroffenen natürlich einzigartig ist. Mit den vier Typen geben sie jedoch eine hervorragende Hilfestellung, die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen und die Krise für sich zum Positiven zu wenden.

Rezensentin aus Wien